Impuls für Kleingruppen oder für die persönliche Weiterarbeit
Predigtreihe: Glaube wächst – Vom Wirken des Heiligen Geistes in unserem Leben
22.02.2026 - Veränderung: Glaube darf sich verändern. Entdecke, wie aus Zweifel und Fragen Glaube wächst.
Glaube wächst und verändert sich
- Wo habe ich zuletzt Veränderung als Chance erlebt?
- Welche Glaubensbilder durfte ich loslassen oder neu entdecken?
- Wie gehe ich mit Zweifeln um – und können sie Wachstum fördern?
Predigtreihe: Glaube wächst – Vom Wirken des Heiligen Geistes in unserem Leben
15.02.2026 - Verwurzelung: Du kannst glauben. Entdecke, wie Glaube Wurzeln schlagen und Halt geben kann.
Jeremia 17 – Die Grundentscheidung: Vertrauen
Wurzelfunktion: Verankerung & Tiefenwachstum
1. Was gibt dir Halt?
2. Was heißt es für dich, dich in Gott zu verankern?
Psalm 1 – Die tägliche Ausrichtung
Wurzelfunktion: Aufnahme & Filterung von Nährstoffen
1. Was bedeutet „Nachsinnen Tag und Nacht“ in deinem Alltag ganz konkret?
2. Wovon nährt sich dein Glaube aktuell?
3. Welcher Zugang zu Gott entspricht dir am meisten?
Johannes 15 – Bleiben in der Verbindung
Wurzelfunktion: Symbiose, Vernetzung, Weiterleitung
1. Was bedeutet „Bleiben“ für dich – eher Aktivität oder Vertrauen?
2. Wie erlebst du das Wirken des Heiligen Geistes in deinem Leben?
8. Februar 2026 - Hesekiel 2, 1-5 und 3, 1-3 - Aufgerichtet und gestärkt
• Wo erlebst du in deinem Alltag eher das Gefühl, „am Boden“ zu sein und was könnte dir helfen, innerlich aufgerichtet zu werden?
• Was bedeutet es für dich ganz konkret, „geerdet und gehimmelt“ zu leben zwischen den Anforderungen des Alltags und der Offenheit für die Heilige Geistkraft?
• Wo wünschst du dir mehr von der Heiligen Geistkraft in deinem Leben – und was könnte ein erster Schritt sein, dich für dieses Wirken zu öffnen?
1. Februar 2026 - Johannes 2, 1-11: Unser Mangel – Gottes Fülle
Psalm 23 nach einer Übertragung von Jörg Zink
„Der Herr versorgt mich. Warum sollte ich mir Sorgen machen?
Er gibt mir Nahrung für Geist und Herz, wenn sonst keiner meinen Hunger stillt. Wenn
alles andere mir zwischen den Fingern zerrinnt, mit dem die Menschen mich
abspeisen. Er gibt das Wasser, das den Durst löscht, den Durst nach dem wirklichen
Leben. Wo immer er mich hinführt, er gibt Lebensfülle und Kraft.
Er gibt mir einen sicheren Schritt. Er zeigt einen Weg durch das Gewühl der
Menschen. Durch die Flut der Lichter. Durch das Rauschen der vielen Stimmen. Einen
klaren Weg, so gewiss es Gott ist, der mich führt. Und wenn die Lichter verlöschen
und es dunkel wird, wenn ich einsam bin, wenn ich krank bin und den Tod fürchte,
wenn ich schuldig bin vor dir, Herr, und deine Hand verloren habe, fürchte ich doch
nicht dich zu verlieren. Denn du bist bei mir. Dein Kreuz tröstet mich, das Zeichen,
dass du mich liebst, dass du mir nahe bist und dass ich dir gehöre."
Unser Mangel – ehrlich hinschauen
- Wo erlebst du in deinem Leben gerade einen Mangel?
(Zeit, Kraft, Hoffnung, Geduld, Vertrauen …) - Gibt es etwas, das sich bei dir im Moment leer anfühlt?
- Was fällt dir leichter: deinen Mangel zu verstecken oder ihn zu zeigen?
Gottes Fülle – überraschend anders
- Was sagt die Geschichte darüber aus, wie Gott handelt, wenn etwas fehlt?
- Wo hast du vielleicht schon einmal erlebt, dass Gott mehr geschenkt hat, als du erwartet hast?
- Was bedeutet für dich persönlich „Gottes Fülle“?
Abschlussfrage
- Wenn du dein Leben gerade mit einem Bild beschreiben müsstest:
Stein – leerer Krug – gefüllter Becher – Glitzerstein
Welches passt im Moment am ehesten und warum?
25. Januar 2026 - Apostelgeschichte 10, 1-36
1. Wo habe ich in letzter Zeit erlebt, dass Gott zu mir spricht?
(durch einen Menschen, ein Wort aus der Bibel, ein Lied, einen Gedanken, eine Situation …)
2. Wo spüre ich eine Einladung Gottes, aufzustehen und mich zu bewegen?
Gibt es etwas Neues, das ich lernen soll? Oder etwas Altes, das ich verlernen darf?
3. Welche Begegnungen oder Beziehungen haben meinen Glauben gestärkt?
Wo wünsche ich mir mehr echte Gemeinschaft, Nähe oder Versöhnung?
4. Wo darf der Glaube weiter werden – in mir oder in unserer Gemeinde?
Wo lädt das Evangelium mich ein, offener, mutiger oder liebevoller zu denken und zu handeln?
18. Januar 2026 - Jeremia 14, 1-9
1. Einstieg – Ankommen beim Text
- Welcher Satz oder welches Bild aus der Predigt oder aus Jeremia 14 ist dir besonders hängen geblieben?
- Wo hast du dich innerlich wiedergefunden – eher bei der Klage, bei der Schuldfrage oder bei der Hoffnung?
- Gab es etwas, das dich irritiert oder herausgefordert hat?
2. Klage und Schweigen Gottes
- Jeremia fragt Gott: „Warum bist du wie ein Fremder im Land?“
Kennst du Zeiten, in denen Gott dir fern oder schweigend erschien? - Wo fehlt uns heute vielleicht der Mut, Gott ehrlich zu widersprechen oder anzuklagen?
3. Schuld, Verantwortung und Folgen
- Wo siehst du Zusammenhänge zwischen unserem Lebensstil und dem Leid anderer –
und wo stößt dieses Denken an Grenzen? - Was ist der Unterschied zwischen Verantwortung übernehmen und sich schuldig
fühlen? - Welche Verantwortung können wir realistisch tragen – und wo müssen wir loslassen?
4. Hoffnung „trotzdem“
- Jeremia hält die Trostlosigkeit aus, ohne schnelle Antworten zu geben.
Was hilft dir persönlich, Hoffnung nicht aufzugeben? - Die Predigt sprach von einer „Theologie für Fußgänger“.
Was könnte das für deinen Glauben im Alltag heißen?
5. Abschluss
- Gibt es eine Klage, eine Bitte oder einen Gedanken, den wir gemeinsam vor Gott bringen möchten – laut oder still?
- Welcher Satz aus der Predigt oder aus Jeremia könnte dich in die kommende Woche begleiten?
Gottesdienst zur Jahreslosung - 4. Januar 2026
Gott spricht: „Siehe, ich mache alles neu!“
Offenbarung 21,5
Gott spricht: „Siehe, ich mache alles neu!“
Erste Herausforderung:
Gott will deine Aufmerksamkeit.
Womit will ich aufhören, damit ich auf ihn hören kann?
Gott spricht: „Siehe, ich mache alles neu!“
Zweite Herausforderung:
Wie kann ich lernen, Gott machen zu lassen?
Wo darf ich zum Mit-Macher werden?
Gott spricht: „Siehe, ich mache alles neu!“
Dritte Herausforderung:
Was ist das Neue, für das ich beten und arbeiten will?
Was soll in meinem Leben neu werden?
Mit Zacharias jubeln – 3. Advent - Sonntag, 14. Dezember 2025
Hinweis für die Gruppenleitung
Dieser Abend muss nicht „fröhlich“ sein.
Der 3. Advent darf leise sein.
Hoffnung wächst oft im Schweigen – und Lob manchmal erst danach.
1. Wo kennst du Zeiten des Schweigens in deinem Glauben?
Zacharias verliert seine Stimme – nicht am Ende seines Glaubens, sondern mitten im Glauben.
Gab es Phasen, in denen du nichts mehr sagen konntest, nichts mehr gebetet hast, nichts mehr erklären konntest?
Was hat diese Zeit mit dir gemacht?
2. Was bedeutet für dich ein Gott „voll herzlicher Barmherzigkeit“? (Lk 1,78)
Ist Gottes Erbarmen für dich eher tröstlich, herausfordernd oder beunruhigend?
Wo könnte Gottes Barmherzigkeit größer sein als dein eigenes Urteil über dich selbst oder andere?
3. Der Lobgesang des Zacharias kommt nicht sofort, sondern am Ende des Wartens.
Erlebst du Glauben eher als Weg oder als Gefühl?
Und was hilft dir, hoffend zu bleiben, auch wenn die Freude noch aussteht?
Mit Josef erwarten – 1. Advent - Sonntag, 30. November 2025
1. Wo befindest du dich selbst im Moment eher – im Warten, im Hören oder im Gehen?
Josef musste warten, bevor er verstand; hören, bevor er entscheiden konnte; und gehen, bevor er alles wusste.
Welche dieser Phasen beschreibt deinen Glaubensweg im Moment am besten?
Und was fällt dir daran leicht oder schwer?
2. Was heißt für dich praktisch: Gott mehr zuzutrauen als der eigenen Verletzung oder Sorge?
Gibt es Situationen, in denen deine Verletzungen, Ängste oder Erfahrungen dein Handeln bestimmen?
Wie könnte es aussehen, wenn du dort einen Schritt des Vertrauens wagen würdest?
3. Die Taufe wurde heute als „Doppelpunkt“ beschrieben.
Wenn du dein eigenes Leben anschaust:
Wo spürst du, dass Gott gerade einen Doppelpunkt setzt: einen Moment, an dem etwas Neues beginnen könnte, auch wenn du das Ergebnis noch nicht kennst?
Sonntag, 23. November 2025, Ewigkeitssonntag
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Psalm 56, 9
9 Mein Elend hast du doch aufgeschrieben! Nun sammle meine Tränen in deinem Krug!
Offenbarung 21, 4
4 Er wird jede Träne abwischen von ihren Augen. Es wird keinen Tod und keine Trauer mehr geben, kein Klagegeschrei und keinen Schmerz. Denn was früher war, ist vergangen.
1. Welche Tränen oder Erfahrungen aus diesem Jahr würdest du – im Bild des Psalms – gerne in Gottes Krug legen?
Was beschäftigt oder belastet dich noch? Wo wünschst du dir Gottes Nähe?
2. Wie erlebst du den Gedanken, dass Gott unsere Tränen sammelt, bevor er sie abwischt?
Hilft dir dieses Bild? Irritiert es dich? Was löst es aus?
3. Wo brauchst du in deinem Leben gerade die Hoffnung aus Offenbarung 21: „Siehe, ich mache alles neu“?
Gibt es einen Bereich, in dem du Erneuerung oder Trost herbeisehnst?
4. Wie können wir als Gemeinde einander in Zeiten der Trauer begleiten – damit niemand allein weint?
Was tut gut? Was hilft wirklich? Was könnten wir gemeinsam anders oder neu machen?
Du hast konkrete Ideen? Teile sie gerne mit der Gemeindeleitung!
Sonntag, 9. November 2025 - Lukas 6,27–38 „Komm den Frieden wecken“
„Worin besteht deine Ausstrahlung?“
Wenn Menschen dich erleben – was strahlt durch dich hindurch?
Gibt es Momente, in denen du spürst, dass Gottes Güte und Barmherzigkeit durch dich sichtbar oder spürbar werden?
- „Wie kann Liebe laut und bunt sein?“
Die Predigt unterscheidet zwischen der stillen, ängstlichen Taube und der bunten, mutigen Friedenstaube.
Wo erlebst du in deinem Alltag (Familie, Arbeit, Gemeinde), dass Liebe und Barmherzigkeit Mut brauchen – also sicht- und hörbar werden müssen?
- „Wie breche ich das Muster ‚Wie du mir – so ich dir‘?“
Welche Situationen kennst du, in denen du leicht in dieses Muster fällst?
Und was hilft dir konkret, stattdessen im Sinn von „Wie Gott mir – so ich dir“ zu handeln?
- „Wie kann ich Frieden wecken?“
Die Predigt endet mit der Einladung, „den Frieden zu wecken – heute und hier“.
Was wäre ein kleiner, ganz praktischer Schritt in der kommenden Woche, mit dem du Gottes Güte und Barmherzigkeit sichtbar machen kannst?
Sonntag, 19. Oktober 2025 – Psalm 61 – Winterschlaf in der Gegenwart Gottes
In der Predigt hieß es: „Wenn es draußen grau ist, möchte ich am liebsten unter der Decke bleiben.“
→ Kennst du solche „inneren Winterzeiten“? Wie gehst du mit ihnen um?- In Psalm 61 klagt der Beter, dass sein Herz „überwältigt“ ist (hebr. ‘aṭaf libbi).
→ Was bedeutet es für dich, Gott die eigene Überforderung ehrlich zu sagen? - Der Fels steht für Gottes rettenden Schutz, das Zelt für seine bleibende Gegenwart.
→ Wo erfährst du beides in deinem Glaubensleben: Schutz und Nähe? - Hast du manchmal das Gefühl, dass dir die Kraft fehlt, selbst „zum Zelt“ zu gehen – also aktiv Gemeinschaft oder Gottesnähe zu suchen? Was hilft dir dann?
- Wo siehst du gerade in unserer Welt oder Gemeinde Orte, an denen du mitbeten oder mitgestalten kannst?
- Der Psalm endet mit einem Versprechen des Lobpreises: „Ich will deinen Namen preisen allezeit.“
→ Warum ist Lob manchmal schwer – und warum kann es gerade in der Not heilsam sein?
Sonntag, 12. Oktober 2025
Worauf du hoffst, bestimmt wie du lebst.
Die Täufer der Reformation waren eine Gemeinschaft mit einer gerichteten Hoffnung auf Freiheit.
In Jes 49,6 reicht die Rettung Gottes über alle Grenzen hinaus bis an die Enden der Erde und schließt alle mit ein.
Deshalb haben wir allen Grund, für diese Welt zu hoffen.
Worauf hoffst Du?
Im Gottesdienst haben wir das Lied zum Täuferjubiläum gehört und gelernt. Das Lied und die Noten findest Du hier:
Sonntag, 5. Oktober 2025 - Jesaja 58,6–12:
„Löst die Fesseln der zu Unrecht Gefangenen, bindet ihr drückendes Joch los!
… Dann bricht dein Licht hervor wie die Morgenröte, und deine Heilung schreitet schnell voran.“
Wir Menschen leben oft nach „Wenn–Dann“-Regeln:
Wenn ich fleißig bin, dann darf ich mich ausruhen.
Wenn ich bete, dann wird Gott mich segnen.
Wenn ich alles richtig mache, dann wird mein Leben gut.
Doch Gott dreht diese Logik um:
„Das Dann geht dem Wenn voraus.“
Gott segnet uns zuerst – ohne Bedingungen.
Aus diesem Beschenktsein wächst unser Tun: Teilen, Helfen, Lieben.
❓ Gesprächsfragen
1. Vom „Wenn–Dann“ zum „Dann–Wenn“
In welchen Situationen denke ich noch nach dem Muster „Wenn ich nur genug tue, dann wird Gott mich segnen“?
Wie würde sich mein Alltag verändern, wenn ich wirklich glaube, dass Gottes Segen schon längst da ist?
Impuls: Vielleicht zeigt sich das in Arbeit, Familie, Glaubenspraxis oder Selbstwert.
2. Teilen, das die Welt heller macht
Wo kann ich konkret teilen – Zeit, Aufmerksamkeit, Güter, Trost –, sodass Gottes Licht sichtbar wird?
Und was hindert mich manchmal daran, großzügig zu teilen?
Impuls: Erzählt Beispiele, bei denen „Teilen“ nicht Verlust, sondern Freude gebracht hat.
3. Dankbarkeit als Lebenshaltung
Für welche kleinen, vielleicht unscheinbaren Dinge bin ich in letzter Zeit dankbar geworden?
Wie verändert Dankbarkeit meinen Blick auf andere Menschen – oder auf Gott?
Impuls: Überlegt gemeinsam, ob man Dankbarkeit auch „üben“ kann – z. B. durch Gebet, Tagebuch, bewusste Wahrnehmung.
Aktion oder Vertiefung
Überlegt in der Gruppe:
- Gibt es jemanden in unserer Umgebung, dem wir gemeinsam „etwas Licht“ bringen können – z. B. durch Besuch, Spende, praktische Hilfe oder Einladung?
- Vielleicht kann daraus eine kleine Aktion bis zum nächsten Treffen entstehen.
Sonntag, 7. September 2025 – Neustart!
Fragen zum Weiterdenken – Neustart mit Ruth, Zachäus und Lydia
1. Zachäus – Innerlicher Neustart
Persönlich: Wo sitze ich gerade noch „auf dem Baum“ – sicher, aber distanziert?
Kleingruppe: Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, wenn ihr euch aus der Sicherheit herausgewagt habt und dabei innerlich gewachsen seid?
2. Ruth – Äußerlicher Neustart
Persönlich: Welche alten Sicherheiten oder Gewohnheiten halte ich vielleicht fest, obwohl ein Schritt ins Neue ansteht?
Kleingruppe: Welche Strategien helfen euch, mutig aufzubrechen und gleichzeitig Gottes Begleitung im Alltag zu spüren?
3. Lydia – Gemeinschaftlicher Neustart
Persönlich: Wem könnte ich in meinem Leben „die Tür öffnen“, damit neue Gemeinschaft entstehen kann?
Kleingruppe: Wie können wir unsere Kleingruppen/Hauskreise so gestalten, dass sie Orte werden, an denen mündiger Glaube wächst und Menschen sich willkommen fühlen?
Zum Weiterdenken
Welcher Neustart spricht mich gerade am meisten an: innerlich (Zachäus), äußerlich (Ruth) oder gemeinschaftlich (Lydia) – und welchen ersten Schritt möchte ich in den nächsten Wochen gehen?



